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3 mai, 2015

Leben und Spiritualität der hl. Sieben Väter, Gründer des Servitenordens

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Diener des Herrn und der Menschen nach dem Vorbild Mariens

Diener des Herrn und der Menschen nach dem Vorbild Mariens: dieser Leitspruch der Sieben Ordensgründer ist das zentrale Anliegen unseres Ordens. Die Väter des Servitenordens waren sieben fromme Kaufleute aus Florenz; als Laienbrüder verehrten sie besonders Maria und waren einander in brüderlicher Liebe zugetan. Nachdem sie Geschäft und Familie verlassen hatten, gründeten sie 1233 vor den Toren von Florenz den Orden. Unser Orden geht nicht auf die Persönlichkeit eines einzelnen zurück, der seine Jünger um sich scharte, sondern auf die brüderliche Gemeinschaft dieser sieben Männer. Das ist nicht nur einmalig in der Kirchen- und Ordensgeschichte, sondern erklärt auch den Wert der brüderlichen Liebe in unseren Gemeinschaften von der Gründungszeit bis heute.


Leben und Spiritualität der hl. Sieben Väter, Gründer des Servitenordens Verkuendigung-Florenz

Verkündigung Mariens (unbek. Künstler, um 1260); Servitenkirche « Ss.ma Annunziata » in Florenz

Die Sprititualität des Servitenordens findet nicht so sehr in einem bestimmten, für den Orden « typischen » Aufgabenfeld Ausdruck, sondern in der Art und Weise, wie die Brüder versuchen, ihren vielfältigen Dienst zu leben. Drei prägende Merkmale sind dabei vordergründig:

gemeinschaftlich

Nach dem Vorbild der heiligen sieben Väter ist den Serviten der gemeinschaftliche Aspekt des Ordenslebens wichtig. Als brüderliche Gemeinschaft wollen sie Zeugnis geben und den Alltag gestalten. Das gemeinsame Gebet, die gemeinsamen Mahlzeiten und das gemeinsame Planen bei den sogenannten Kapiteln sind die Stützen des gemeinschaftlichen Lebens.

dienend

Die Serviten sind beseelt vom Wunsch, die christliche Liebe zu leben und sich so in den Dienst der Mitmenschen zu stellen Sie versuchen, sich in die Gesellschaft einzufügen und inmitten der Welt zu wirken, indem sie auf die Bedürfnisse und Nöte der Menschen aufmerksam sind und dort helfen, wo sie gebraucht werden.

marianisch

Das große Vorbild bei diesem gemeinschaftlichen Diensteinsatz ist Maria, die Mutter und Magd des Herrn. Wie sie ihr Leben in den Dienst Gottes gestellt hat und ganz für Jesus da war, so möchten die Serviten ihre Gottes- und Nächstenliebe leben. Dabei ist im Besonderen der Blick auf die Evangelien bedeutend. Es sind vor allem zwei Stellen aus der Heiligen Schrift, die hierin leitend sind:

Bei der Verkündigung sprach Maria: « Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort. » Aufmerksam hat sie auf das Wort Gottes gehört und den Anfruf des Geistes wachsam aufgenommen. Sie war offen dafür, den Willen Gottes anzunehmen und die Mutter des Herrn zu werden.

(Vgl. dazu Lk 1,26-38)

Ihr « JA » hat sie auch in der dunkelsten ihres Lebens nicht zurückgenommen, als sie beim Kreuz ihres Sohnes stand. Die Schmerzhafte Mutter ist für uns Zeichen der Hoffnung und des Glaubens auf die Auferstehung.

(Vgl. dazu Joh 19,25-27)


Pieta-Monte-Senario

Pietà in der « Erscheinungskapelle » auf dem Monte Senario

Aus dem Schlusskapitel der Satzungen des Ordens:

In unserem Leben streben wir nach dem Ideal, Christus in seiner vollendeten Gestalt darzustellen. Daher werden unsere Beziehungen zu den Geschöpfen nur von Frieden, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und aufbauender Liebe getragen sein.

Bei diesem Diensteinsatz soll die Gestalt Mariens zu Füßen des Kreuzes unser Leitbild sein. Da der Menschensohn noch immer in seinen Brüdern gekreuzigt ist, wollen wir, die Diener seiner Mutter, mit ihr zu Füßen der unzähligen Kreuze stehen, um Trost und erlösende Mitarbeit zu bringen.

In unserer Hingabe an die immer größere Liebe werden wir Tag für Tag unser Kreuz auf uns nehmen. Eingedenk, daß wir nach den Worten gerichtet werden: ‘Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben …, ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet’ (Mt 25,35-36), wollen wir auf unsere eigenen Interessen verzichten, um Jesus in seinem Erlösungswerk am Menschen zu folgen.

Die Schöpfung liegt immer noch in Schmerz und Wehen. Doch das Bewußtsein, Träger jener Kräfte zu sein, die sie von der Knechtschaft der Verderbnis befreien, um sie in die Freiheit der Kinder Gottes zu führen, soll uns die Freude schenken, die Christus versprochen hat, und die niemand uns jemals nehmen kann .

 

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