• Accueil
  • > Recherche : mariens serviten

3 mai, 2015

Leben und Spiritualität der hl. Sieben Väter, Gründer des Servitenordens

Classé dans : Non classé — andreadicaffa02 @ 1:16
Diener des Herrn und der Menschen nach dem Vorbild Mariens

Diener des Herrn und der Menschen nach dem Vorbild Mariens: dieser Leitspruch der Sieben Ordensgründer ist das zentrale Anliegen unseres Ordens. Die Väter des Servitenordens waren sieben fromme Kaufleute aus Florenz; als Laienbrüder verehrten sie besonders Maria und waren einander in brüderlicher Liebe zugetan. Nachdem sie Geschäft und Familie verlassen hatten, gründeten sie 1233 vor den Toren von Florenz den Orden. Unser Orden geht nicht auf die Persönlichkeit eines einzelnen zurück, der seine Jünger um sich scharte, sondern auf die brüderliche Gemeinschaft dieser sieben Männer. Das ist nicht nur einmalig in der Kirchen- und Ordensgeschichte, sondern erklärt auch den Wert der brüderlichen Liebe in unseren Gemeinschaften von der Gründungszeit bis heute.


Leben und Spiritualität der hl. Sieben Väter, Gründer des Servitenordens Verkuendigung-Florenz

Verkündigung Mariens (unbek. Künstler, um 1260); Servitenkirche « Ss.ma Annunziata » in Florenz

Die Sprititualität des Servitenordens findet nicht so sehr in einem bestimmten, für den Orden « typischen » Aufgabenfeld Ausdruck, sondern in der Art und Weise, wie die Brüder versuchen, ihren vielfältigen Dienst zu leben. Drei prägende Merkmale sind dabei vordergründig:

gemeinschaftlich

Nach dem Vorbild der heiligen sieben Väter ist den Serviten der gemeinschaftliche Aspekt des Ordenslebens wichtig. Als brüderliche Gemeinschaft wollen sie Zeugnis geben und den Alltag gestalten. Das gemeinsame Gebet, die gemeinsamen Mahlzeiten und das gemeinsame Planen bei den sogenannten Kapiteln sind die Stützen des gemeinschaftlichen Lebens.

dienend

Die Serviten sind beseelt vom Wunsch, die christliche Liebe zu leben und sich so in den Dienst der Mitmenschen zu stellen Sie versuchen, sich in die Gesellschaft einzufügen und inmitten der Welt zu wirken, indem sie auf die Bedürfnisse und Nöte der Menschen aufmerksam sind und dort helfen, wo sie gebraucht werden.

marianisch

Das große Vorbild bei diesem gemeinschaftlichen Diensteinsatz ist Maria, die Mutter und Magd des Herrn. Wie sie ihr Leben in den Dienst Gottes gestellt hat und ganz für Jesus da war, so möchten die Serviten ihre Gottes- und Nächstenliebe leben. Dabei ist im Besonderen der Blick auf die Evangelien bedeutend. Es sind vor allem zwei Stellen aus der Heiligen Schrift, die hierin leitend sind:

Bei der Verkündigung sprach Maria: « Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort. » Aufmerksam hat sie auf das Wort Gottes gehört und den Anfruf des Geistes wachsam aufgenommen. Sie war offen dafür, den Willen Gottes anzunehmen und die Mutter des Herrn zu werden.

(Vgl. dazu Lk 1,26-38)

Ihr « JA » hat sie auch in der dunkelsten ihres Lebens nicht zurückgenommen, als sie beim Kreuz ihres Sohnes stand. Die Schmerzhafte Mutter ist für uns Zeichen der Hoffnung und des Glaubens auf die Auferstehung.

(Vgl. dazu Joh 19,25-27)


Pieta-Monte-Senario

Pietà in der « Erscheinungskapelle » auf dem Monte Senario

Aus dem Schlusskapitel der Satzungen des Ordens:

In unserem Leben streben wir nach dem Ideal, Christus in seiner vollendeten Gestalt darzustellen. Daher werden unsere Beziehungen zu den Geschöpfen nur von Frieden, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und aufbauender Liebe getragen sein.

Bei diesem Diensteinsatz soll die Gestalt Mariens zu Füßen des Kreuzes unser Leitbild sein. Da der Menschensohn noch immer in seinen Brüdern gekreuzigt ist, wollen wir, die Diener seiner Mutter, mit ihr zu Füßen der unzähligen Kreuze stehen, um Trost und erlösende Mitarbeit zu bringen.

In unserer Hingabe an die immer größere Liebe werden wir Tag für Tag unser Kreuz auf uns nehmen. Eingedenk, daß wir nach den Worten gerichtet werden: ‘Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben …, ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet’ (Mt 25,35-36), wollen wir auf unsere eigenen Interessen verzichten, um Jesus in seinem Erlösungswerk am Menschen zu folgen.

Die Schöpfung liegt immer noch in Schmerz und Wehen. Doch das Bewußtsein, Träger jener Kräfte zu sein, die sie von der Knechtschaft der Verderbnis befreien, um sie in die Freiheit der Kinder Gottes zu führen, soll uns die Freude schenken, die Christus versprochen hat, und die niemand uns jemals nehmen kann .

 

banner_streifen

30 juin, 2013

Ordre de Saint Andre de Caffa Histoire,Mission,Activités de l’ Ordre de Saint André de Caffa S. E. Revma. DOM JEREMIAS FERENS Arcebispo de Aspendos, Eparca de Curitiba e toda a América do Sul30/06/2013 02:16O Arcebispo S. E. Revma. DOM JEREMIAS FERENS Arcebispo de Aspendos, Eparca de Curitiba e toda a América do Sul ♦ ♦ ♦ SÍNTESE BIOGRÁFICA Dom JEREMIAS nasceu em Papanduva – Estado de Santa Catarina (Brasil), em 29 de dezembro de 1962, filho do casal Antônio e Tereza Krochmalny Ferens. Lá mesmo iniciou seus estudos, concluindo os ensinos [...]Zur Bedeutung des Ordensnamens « Diener Mariens » – « Serviten » von fr. Gottfried M. Wolff, Provinzial23/06/2013 12:16Zur Bedeutung des Ordensnamens « Diener Mariens » – « Serviten » von fr. Gottfried M. Wolff, Provinzial Der lateinische Name, den unsere heiligen Sieben Väter ihrem Orden gegeben haben, ist „Servi Mariae“ – in ihrer italienischen Muttersprache „Servi di Maria“. Wir übersetzen dieses „Servi Mariae“ heute in unserer Muttersprache mit „Diener Mariens“. Zugegeben eine „weiche“ Übersetzung, kann doch [...]Qu’est-ce que c’ est une secte?16/06/2013 21:16Petite Note: Les communautés orthodoxes syro-antiochiennes en europe ne se considèrent pas sectaires, au contraire! Elles ouvrent leurs portes à tout chercheur de Dieu et pour accomplir leur mission elles ne retiennent pas nécessaire établir de partenariat avec la Vénérable Église de Rome pour le dialogue œcuménique. Il suffit de regarder l’histoire pour se souvenir [...]Sculpture fruits et légumes,aménagement et décor stand et traiteur.Atelier enfants et adultes.15/06/2013 15:18Véronique Casabianca Beltzung Artiste atelier enfants et animation scolaire .Messaggio del Presidente della Repubblica italiana del 2 giugno 201302/06/2013 10:51Messaggio del Presidente Napolitano per la Festa della Repubblica Locandina con l’ordine di sfilamento, clicca qui >>> Palazzo del Quirinale, 1.6.2013 – Rivolgo a voi tutti un cordiale saluto ed augurio per l’anniversario della nascita della nostra Repubblica. Lo celebriamo nel modo più sobrio, riducendo all’essenziale lo stesso omaggio che non può [...]Croire Ouvrage du Père Michel-Marie Zanotti-Sorkine Éditions Artège01/05/2013 11:10Les réponses du père Michel-Marie Zanotti-Sorkine aux questions les plus essentielles sur la Foi Croire « Dans quelques instants, je vais devoir vous quitter et descendre dans mon église pour recevoir tous ceux qui sont à la recherche d’une lumière, d’une compréhension, d’une indulgence, d’une consolation, d’une prière, d’un respect, d’un sourire, d’un élan, en [...]Pièces jaunes Fondation Hôpitaux de Paris Hôpitaux de France22/04/2013 16:55 Newsletter avril 2013 – N°12 ACTUALITÉ 22/04/13 – Journée des gagnants du concours « Déguise ta tirelire Pièces Jaunes » Au fil du temps, elle a changé de forme, de couleurs, mais dès les premiers jours de janvier, elle revient, fidèle au rendez-vous ! Il s’agit bien sûr de la tirelire, symbole de l’opération [...]Collectif contre le mariage HOMO en Alsace20/04/2013 00:45Voir en ligne: cliquez ici. Visiter notre site www.nonaumariagehomo.fr Je signe la pétition | J’interpelle mon sénateur Rendez-vous dimanche 21 avril ! Nous vous donnons rendez-vous ce dimanche à 14h00, place Denfert-Rochereau à Paris. Mobilisés et pacifiques, soyons nombreux et la loi Taubira ne passera pas ! Pacifiques mais déterminés, on ne lâche rien [...]Svegliamoci e riprendiamo il controllo dei nostri quartieri,delle nostre città!Punire o allontanare questi stranieri delinquenti non significa essere razzisti!Al contrario significa far rispettare i diritti umani dei cittadini italiani i cui antenati hanno construito l Italia con il sangue!14/04/2013 11:12Tutti i Crimini degli Immigrati Hic sunt leones – Gli altri parlano d’integrazione, noi ve la mostriamo Info Vergogna: sbarcati altri 500 coloni da mantenere aprile 11 aprile 11 Torino, presi 47 “migranti” africani: spacciavano morte ai giovani italiani aprile 11 aprile 11 Nuovo scandalo giudiziario: 4 anni allo stupratore della donna incinta, che perse [...]Non au mariage homo !!!06/04/2013 12:10Voir en ligne: cliquez ici. Visiter notre site http://www.nonaumariagehomo.fr/ Visiter le site Je signe la pétition | J’interpelle mon sénateur Dernière minute ! Le sénateur UMP Christophe-André Frassa, qui avait voté en commission des Lois pour le projet de loi sur le mariage homosexuel, votera contre en séance, a-t-il annoncé jeudi, peu avant l’ouverture des [...]

Classé dans : Non classé — andreadicaffa02 @ 19:55

Ordre de Saint Andre de Caffa
Histoire,Mission,Activités de l’ Ordre de Saint André de Caffa

S. E. Revma. DOM JEREMIAS FERENS Arcebispo de Aspendos, Eparca de Curitiba e toda a América do Sul30/06/2013 02:16O Arcebispo S. E. Revma. DOM JEREMIAS FERENS Arcebispo de Aspendos, Eparca de Curitiba e toda a América do Sul ♦ ♦ ♦ SÍNTESE BIOGRÁFICA Dom JEREMIAS nasceu em Papanduva – Estado de Santa Catarina (Brasil), em 29 de dezembro de 1962, filho do casal Antônio e Tereza Krochmalny Ferens. Lá mesmo iniciou seus estudos, concluindo os ensinos [...]Zur Bedeutung des Ordensnamens  « Diener Mariens » – « Serviten »  von fr. Gottfried M. Wolff, Provinzial23/06/2013 12:16Zur Bedeutung des Ordensnamens « Diener Mariens » – « Serviten » von fr. Gottfried M. Wolff, Provinzial Der lateinische Name, den unsere heiligen Sieben Väter ihrem Orden gegeben haben, ist „Servi Mariae“ – in ihrer italienischen Muttersprache „Servi di Maria“. Wir übersetzen dieses „Servi Mariae“ heute in unserer Muttersprache mit „Diener Mariens“. Zugegeben eine „weiche“ Übersetzung, kann doch [...]Qu’est-ce que c’ est une secte?16/06/2013 21:16Petite Note: Les communautés orthodoxes syro-antiochiennes en europe ne se considèrent pas sectaires, au contraire! Elles ouvrent leurs portes à tout chercheur de Dieu et pour accomplir leur mission elles ne retiennent pas nécessaire établir de partenariat avec la Vénérable Église de Rome pour le dialogue œcuménique.  Il suffit de regarder l’histoire pour se souvenir [...]Sculpture fruits et légumes,aménagement et décor stand et traiteur.Atelier enfants et adultes.15/06/2013 15:18Véronique Casabianca Beltzung Artiste atelier enfants et animation scolaire .Messaggio del Presidente della Repubblica italiana del 2 giugno 201302/06/2013 10:51Messaggio del Presidente Napolitano per la Festa della Repubblica       Locandina con l’ordine di sfilamento, clicca qui >>> Palazzo del Quirinale, 1.6.2013 – Rivolgo a voi tutti un cordiale saluto ed augurio per l’anniversario della nascita della nostra Repubblica. Lo celebriamo nel modo più sobrio, riducendo all’essenziale lo stesso omaggio che non può [...]Croire Ouvrage du Père Michel-Marie Zanotti-Sorkine Éditions Artège01/05/2013 11:10Les réponses du père Michel-Marie Zanotti-Sorkine aux questions les plus essentielles sur la Foi Croire « Dans quelques instants, je vais devoir vous quitter et descendre dans mon église pour recevoir tous ceux qui sont à la recherche d’une lumière, d’une compréhension, d’une indulgence, d’une consolation, d’une prière, d’un respect, d’un sourire, d’un élan, en [...]Pièces jaunes Fondation Hôpitaux de Paris Hôpitaux de France22/04/2013 16:55  Newsletter avril 2013 – N°12 ACTUALITÉ 22/04/13 – Journée des gagnants du concours « Déguise ta tirelire Pièces Jaunes » Au fil du temps, elle a changé de forme, de couleurs, mais dès les premiers jours de janvier, elle revient, fidèle au rendez-vous ! Il s’agit bien sûr de la tirelire, symbole de l’opération [...]Collectif contre le mariage HOMO en Alsace20/04/2013 00:45Voir en ligne: cliquez ici. Visiter notre site www.nonaumariagehomo.fr Je signe la pétition | J’interpelle mon sénateur   Rendez-vous dimanche 21 avril ! Nous vous donnons rendez-vous ce dimanche à 14h00, place Denfert-Rochereau à Paris. Mobilisés et pacifiques, soyons nombreux et la loi Taubira ne passera pas ! Pacifiques mais déterminés, on ne lâche rien [...]Svegliamoci e riprendiamo il controllo dei nostri quartieri,delle nostre città!Punire o allontanare questi stranieri delinquenti non significa essere razzisti!Al contrario significa far rispettare i diritti umani dei cittadini italiani i cui antenati hanno construito l Italia con il sangue!14/04/2013 11:12Tutti i Crimini degli Immigrati Hic sunt leones – Gli altri parlano d’integrazione, noi ve la mostriamo Info Vergogna: sbarcati altri 500 coloni da mantenere aprile 11 aprile 11 Torino, presi 47 “migranti” africani: spacciavano morte ai giovani italiani aprile 11 aprile 11 Nuovo scandalo giudiziario: 4 anni allo stupratore della donna incinta, che perse [...]Non au mariage homo !!!06/04/2013 12:10Voir en ligne: cliquez ici. Visiter notre site http://www.nonaumariagehomo.fr/ Visiter le site Je signe la pétition | J’interpelle mon sénateur Dernière minute ! Le sénateur UMP Christophe-André Frassa, qui avait voté en commission des Lois pour le projet de loi sur le mariage homosexuel, votera contre en séance, a-t-il annoncé jeudi, peu avant l’ouverture des [...]

23 juin, 2013

Zur Bedeutung des Ordensnamens « Diener Mariens » – « Serviten » von fr. Gottfried M. Wolff, Provinzial

Classé dans : Non classé — andreadicaffa02 @ 12:16

Zur Bedeutung des Ordensnamens

« Diener Mariens » – « Serviten »

von fr. Gottfried M. Wolff, Provinzial

Zur Bedeutung des Ordensnamens  Der lateinische Name, den unsere heiligen Sieben Väter ihrem Orden gegeben haben, ist „Servi Mariae“ – in ihrer italienischen Muttersprache „Servi di Maria“.

Wir übersetzen dieses „Servi Mariae“ heute in unserer Muttersprache mit „Diener Mariens“. Zugegeben eine „weiche“ Übersetzung, kann doch das lateinische Wort „servus“ auch mit „Knecht“ oder „Sklave“ übersetzt werden. Folgerichtig übersetzten unsere Vorfahren, die Serviten der mittelalterlichen deutschen Provinz, mit dem damals gebräuchlichen Ordensnamen „Marienknechte“. Eine weitere – und bekanntere – Übersetzung unseres Ordensnamens ist in unserer deutschen Sprache das Wort „Serviten“. Dieser Begriff taucht zum ersten Mal in der Neuzeit auf. In Analogie zum damals neuen Orden der „Societas Jesu“ („Gesellschaft Jesu“), deren Name mit „Jesuiten“ eingedeutscht wurde, entstand der für unseren Orden gebräuchlichste Name „Serviten“. Eine nicht ganz glückliche Wahl, die aber aus den genannten historischen Gründen zu akzeptieren ist: bedeutet doch das lateinische Wort „serviti“ „die Bedienten“ und nicht „die Diener“, was Lateinkundige, aber manchmal wenig mit Geschichte und Spiritualität unseres Ordens Vertraute irritieren kann.

Ein Sprichwort sagt: „Nomen est omen.“ Was ist die Bedeutung, die unsere Väter mit der Namenswahl „Diener Mariens“ zum Ausdruck bringen wollten? Wie sie uns selbst überliefern, wussten sie sich auf ihrem Berufungsweg mit Gott ein Leben lang immer von Maria geführt und beschützt. Sie nannten sie ihre „Herrin“ und waren aufgrund der durch sie erfahrenen Führung und Hilfe überzeugt, dass nicht sie, sondern Maria selbst den Orden gegründet hätte. Der Grundgedanke, der sie dabei leitete, war der Folgende: Diener und Herr(in) stehen in einem engen, gegenseitigen Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnis: der Diener nährt seine Motivation zum Dienen aus dem sicheren Vertrauen, dass der Herr ihm Führung und Schutz gewährt, wie wiederum der Herr seine Motivation zu führen und zu schützen aus dem sicheren Vertrauen auf die unverbrüchliche Treue des Dieners nährt. Eingebettet war diese Sicht in das im Mittelalter noch nicht hinterfragte ständische Denken, in dem alle Stände, vom Leibeigenen über den Ritter bis hin zum König und Kaiser, in einem auf Abhängigkeit und Vertrauen basierenden Verhältnis zueinander standen. Auf dem Hintergrund dieser Weltsicht, in der unsere Väter lebten, beschreiben die Ordenshistoriker die Intention der Sieben für die Namensgebung wie folgt: Wir gehören keiner weltlichen Person oder Macht an, ob innerhalb oder außerhalb der Kirche! Wir gehören Maria an und sind ihre Diener, die uns ihre Führung und ihren fürbittenden Schutz gewährt und uns anleitet, in rechter Weise Gott und den Menschen zu dienen!

Zugegeben, das beschriebene Lebensgefühl der mittelalterlichen Ständegesellschaft existiert in unserer Zeit nicht mehr. Und doch hat das Lebens- und Glaubensgefühl unserer Sieben Gründer auch heute Gültigkeit, wurzelt es doch in seinen Grundlinien auf den Fundamenten unserer Religion und unseres Glaubens, der uns sagt: Durch die Taufe sind wir befähigt und berufen, Gott durch ein Leben nach den christlichen Geboten treu zu dienen. Die Kraft dazu erfahren wir im sicheren Vertrauen, dass Gott uns seine Führung und seinen Schutz gewährt, wie es die Kirche mit den Worten des Psalmenbeters seit Israel betet: „Der Herr ist meine Kraft und mein Schild, mein Herz vertraut ihm“ (Ps 28,7). Was in diesen Zeilen zum Ausdruck kommt, ist, dass christliches Leben, Leben aus dem Glauben, immer ein Leben in Beziehung ist – der Glaubende steht in einer Beziehung zu Gott, dem er durch ein treues Leben dient und dessen Führung und Schutz er sich anvertraut. Und weil es keine Beziehung zu Gott ohne die Beziehung zum Nächsten gibt, sieht der Glaubende auch jeden Menschen als Geschöpf Gottes, den er liebt und dem er dient!

Einzugehen gilt es noch kurz auf den Einwand, ob sich unsere Väter, indem sie sich Maria als ihrer „Herrin“ anvertrauten, nicht doch von Gott und Jesus, dem Herrn, abgewandt hätten. Widerlegt ist dieser Einwand schnell durch das überlieferte Glaubensgedächtnis der Kirche, das sagt: „Maria führt immer zu Jesus!“ Wie könnte auch Maria, die sich selbst „serva“ – Magd, Dienerin – des Herrn nennt und Jesus, ihren göttlichen Sohn, zu den Menschen und in die Welt gebracht hat, anderes tun, als die Menschen zu Jesus zu führen!

Wie schon eingeräumt ist die in der Namensgebung des Ordens ausgedrückte Welt- und Glaubenssicht unserer Ordensgründer heute vielen obsolet. Beziehungswerte, wie Abhängigkeit, Dienst und Vertrauen haben einen schweren Stand in einer Welt, in der das „Hilf dir selbst und du lebst länger!“ regiert. Und doch: Religion heißt übersetzt „Zurückgebundensein“. Religion ist Bindung, Gebundensein.

Und weil ich glaube, dass die Sieben Heiligen Väter unseres Ordens uns dazu etwas zu sagen haben – auch heute –, möchte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit den vorangegangen – zugegeben nur kurz und bruchstückhaft skizzierten – Gedanken zu einer kleinen Besinnung auf unsere religiösen Wurzeln einladen:

Trauen wir Gottes Führung und Schutz mehr zu als unseren eigenen und anderen Mächten? Sind wir bereit, Gott und den Menschen großherzig zu dienen und eigene Interessen hinten an zu stellen? Sind wir „zurückgebundene“, das heißt religiöse Menschen, die dankbar ihr Leben in Beziehung zu Gott und den anderen leben, oder haben wir Angst vor Bindung und Gebundensein?

Zugegeben, so gesehen ist es nicht immer leicht, ein „religiöser“ Mensch zu sein. Unsere Ordensväter haben es gewusst und sich deshalb Maria anvertraut. Sie hat ihnen geholfen – sie hilft auch uns!

riogrande |
aidoCopro |
zokafric |
Unblog.fr | Créer un blog | Annuaire | Signaler un abus | l'actue des starlette
| Pont Tracy-Lanoraie
| texia1904